Über mich

Ich, Verona :-) Hallo, ich begrüße dich in meiner kleinen Welt.
Damit du ein wenig hinter die bunten Kulissen meiner Näh- und Fotowelt schauen kannst, möchte ich dir einen kleinen Einblick geben, wer der Kopf und das Herz hinter all dem ist.

Ich, Verona 34, bin alleinerziehende Mutter eines 2,5jährigen Wirbelwindes und einer fast 14jährigen Teenietochter. Mein 2,5jähriger Sohn ist dabei sowohl der treibende Keil, für die Entwicklung meines Echtgrößensystems, als auch immer wieder neue Schnittmuster der Zuckerwolkenfabrik.
Er wird komplett von mir benäht, gekauft werden nur Bodys, Socken und Schuhe.
Und genauso wie sich seine Bedürfnisse mit dem Älterwerden verändern, so verändern sich auch meine Schnittmuster. Um nur ein Beispiel zu nennen: Ich habe ihm gern coole Baggyhosen auf Maß genäht. Seit er mit dem Laufrad durch die Gegend flitzt und eben diese im Schritt am Sattel hängen bleiben, musste ein neues Schnittmuster für eine Hose her. Also wird so lange getüftelt und getestet, bis alles an ihm so sitzt, wie ich es erwarte. Aus gleichem Grund gibt es übrigens auch 2 Längen bei meinen Jacken-Schnittmustern ;-)

Wenn meine Probenähmädels dann den Schnitt toll finden, wird er irgendwann zu einem neuen Zuckerwolkenfabrik-Ebook. (So wie auch die Hosen in diesem Jahr).

Das Leben in der "Zuckerwolkenfabrik" ist nicht immer einfach, weil der Spagat zwischen dem Muttersein und meiner Berufstätigkeit oft nur durch lange Nachtschichten machbar ist, aber es ist dennoch genau das Leben, was ich leben möchte.
Ich habe 2 wundervolle Kinder und einen Beruf, der vielseitig, bunt und nie langweilig ist.

Eigentlich habe ich, nach meinem Abitur, ein technisches, ganz bodenständiges Studium absolviert, anschließend noch eine Ausbildung in Angriff genommen.
Nebenbei habe ich für mich und meine Tochter stets auch noch den Lebensunterhalt allein verdient. Höher... schneller... weiter... rastlos, ohne Pause, stets das Ziel im Blick. Jede berufstätige Mutter kennt das sicher.

Aber wie sagt man immer so schön : "Leben ist das, was passiert, während man gerade ganz andere Pläne schmiedet." Und so kam es, dass das Leben 2009 bei mir die Notbremse zog und ich bis 2012 nicht ansatzweise arbeitsfähig war. BURNOUT- PANIKATTACKEN- DEPRESSIONEN- von 100 auf Null...
Klingt erst einmal nach Etwas nicht Greifbarem.
Und für Menschen, die dies nicht selbst erfahren haben, liegt die Reaktion "Reiß dich mal zusammen…jeder fühlt sich mal schlapp" nahe.
Betroffene wissen: es wäre schön, wenn es so einfach wäre…denn während der Kopf klar denkend von außen zuschaut, wird der Körper regiert durch Botenstoffe, die im Gehirn durch einander geraten und auch mit größter Intelligenz nicht zu steuern sind.

Ich möchte mich an dieser Stelle auch nicht rechtfertigen. Ich möchte mich allerdings dafür auch nicht verstecken müssen und gehe statt dessen zunehmend ganz offen damit um, weil ich weiß, wieviele Menschen heutzutage mit irgendeiner Form Dessen täglich zu kämpfen haben.

Es ist nichts, wofür man sich rechtfertigen muss. Menschen, die derart zusammen brechen sind weder dumm, noch GAGA, noch sind sie unfähig, ihr Leben in den Griff zu bekommen. Es sind Stoffwechsel-Erkrankungen, so wie Andere Diabetes haben.
Nur würde ein Diabetiker wahrscheinlich nie "anders" behandelt oder belächelt werden, wenn er von seiner Krankheit erzählt.

Aber warum gehe ich damit hier so öffentlich um?
Nun, die Frage ist leicht beantwortet: weil es wegweisend und auch heute noch bedeutsam ist, für mich als Person, als auch für meine Arbeit.
Weil es sowohl die Zuckerwolkenfabrik, als auch die Kulleraugen-Fotografie heute nicht geben würde, wenn ich diese schwere Zeit damals nicht hätte erfahren müssen.
Dann säße ich heutzutage sicher in irgendeinem Büro und hätte Menschen zu leiten und zu organisieren.

Genau genommen war es eine riesen Chance, die mir das Leben damals gegeben hat, MEINE Chance:

"Ändere deinen Lebensweg, tue mehr von dem was dir gut tut und was du wirklich bist…und du wirst DEIN Glück finden"

In dieser Zeit hatte ich viel Zeit, über mich, mein Leben, meine Wünsche und Träume nach zu denken und musste mich (notgedrungen) damit auseinander setzen, wer diese Verona denn eigentlich wirklich ist….was ihr gut tut, was sie glücklich macht und was für sie einfach nicht weiter tragbar ist.

Und genau in dieser Zeit begann ich wieder zu nähen und zu fotografieren (das habe ich als Jugendliche schon getan, dann aber irgendwann aus den Augen verloren bzw. dafür keine Zeit mehr gefunden).
Sowohl die Fotografie, als auch das Nähen sind und waren für mich immer irgendwie, als würde man dem Herz einen Stift zum Schreiben oder Malen in die Hand drücken...

Das Ergebnis: liebevolle Herzensarbeit... einzigartig und immer individuell und ein riesen Glücksgefühl, beim Betrachten der eigenen Arbeit.

In dem Sinne lade ich euch ein, hier auf meiner Seite herum zu stöbern.
Wenn ihr Fragen habt oder etwas loswerden wollt, dann freue ich mich, wenn ihr mit mir Kontakt aufnehmt.